ÜBER DIAMANTEN

Allgemeines

Diamanetenring

Diamanten bestehen aus reinem Kohlenstoff und sind das härteste natürlich vorkommende Mineral (Ritzhärte 10). Ihre Bezeichnung leitet sich von dem griechischen Wort "adamas" für unbezwingbar ab.

Diamanten werden häufig in Schmuckstücken verarbeitet und dafür traditionell als Edelstein geschliffen. Durch einen sorgfältigen Schliff der einzelnen Facetten, die in einem bestimmten Winkel zueinander stehen müssen, werden zahlreiche innere Lichtreflektionen erreicht. Farblos und durchsichtig oder in kräftigen reinen Farben ist er am wertvollsten.

Klassifikation

Um Qualität und Preis eines Diamanten zu beurteilen, werden die vier C herangezogen: Carat weight, Clarity, Colour und Cut.

Carat weight (Masse)

Die Masse eines Diamanten wird in Karat (Abkürzung "ct") angegeben. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.

Clarity (Reinheit)

Es werden sieben Reinheitsstufen unterschieden, die für das ungeübte Auge kaum zu unterscheiden sind.

  • if (internally flawless): lupenrein
  • vvs (very, very small inclusions): sehr, sehr kleine Einschlüsse
  • vs (very small inclusions): sehr kleine Einschlüsse
  • si (small inclusions): kleine Einschlüsse
  • p1 (Piqué 1): Einschlüsse mindern die Brillanz nicht
  • p2 (Piqué 2): Einschlüsse mindern die Brillanz nur schwach
  • p3 (Piqué 3): Einschlüsse mindern die Brillanz deutlich

Colour (Farbe)

Neben farbigen Diamanten (fancy diamonds - siehe unten) kommen viele Arten scheinbar farbloser Diamanten vor, die jedoch von Experten in 11 Kategorien klassifiziert werden können.

  • Hochfeines Weiß+ (River): GIA-Bezeichnung D
  • Hochfeines Weiß (River): GIA-Bezeichnung E
  • Feines Weiß+ (Top Wesselton): GIA-Bezeichnung F
  • Feines Weiß (Top Wesselton): GIA-Bezeichnung G
  • Weiß (Wesselton): GIA-Bezeichnung H
  • Leicht getöntes Weiß+ (Top Crystal): GIA-Bezeichnung I
  • Leicht getöntes Weiß (Top Crystal): GIA-Bezeichnung J
  • Getöntes Weiß+ (Crystal): GIA-Bezeichnung K
  • Getöntes Weiß (Crystal): GIA-Bezeichnung L
  • Getönt 1 (Top Cape): GIA-Bezeichnung M, N
  • Getönt 2 (Cape): GIA-Bezeichnung O

Cut (Schliff)

Der Schliff ist verantwortlich für die Lichtreflexionen des Diamanten. Eine gängige Unterscheidung ist die folgende

  • Sehr gut (very good): hervorragende Brillanz, wenige oder nur geringfügige äußere Merkmale, sehr gute Proportionen
  • Gut (good): gute Brillanz, einige äußere Merkmale, Proportionen mit geringen Abweichungen
  • Mittel (medium): Brillanz gemindert, mehrere größere äußere Merkmale, Proportionen mit erheblichen Abweichungen
  • Gering (poor): Brillanz erheblich gemindert, große und/oder zahlreiche äußere Merkmale, Proportionen mit sehr deutlichen Abweichungen

Eine für Diamanten charakteristische und am häufigsten vorkommende Schliffform ist der Brillantschliff (frz. "glänzend"). Theoretisch können auch andere Edelsteine als Brillant geschliffen werden, müssen jedoch, um Verwirrung zu vermeiden, als solche gekennzeichnet werden.

Weitere bekannte Schliffformen sind:

- Antik-Schliff
- Baguette-Schliff
- Herz-Schliff
- Marquise-Schliff
- Oval-Schliff
- Peruzzi-Schliff
- Sechseck-Schliff
- Smaragd-Schliff
- Tropfen-Schliff

Fancy Diamonds

Bild eines Diamanten

Als solche werden farbige Diamanten bezeichnet. Sie kommen in Reinform nur sehr selten vor und sind dementsprechend sehr wertvoll und teuer.

Es werden 7 Fancy-Farben unterschieden, für deren Ausprägung jeweils ein anderer Stoff verantwortlich ist: kanariengelb, braun, blau, grün, rot, pink oder rosa.

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