ÜBER BENUTZUNG UND PFLEGE

Bewertungskriterien, nach denen wir unsere Uhren klassifizieren

Uhr

Neuware:
Nagelneue Uhr, ungetragen mit 2 Jahren Herstellergarantie oder Restgarantie des Herstellers mit Garantieverlängerung durch unsere Hausgarantie.

Neuzustand:
Getragene oder ungetragene Uhr oder Lager-/Schaufensterware, teilweise auf Börsen ausgestellt, aber ohne jegliche Tragespuren, Metallbänder immer ultraschallgereinigt und ggf., wenn vorhanden, geringfügige Gebrauchsspuren auspoliert.

sehr guter Zustand:
Getragen, wenn mit Lederband, dann mit neuem Lederband, ohne Tragespuren am Gehäuse, Kratzer und Macken. Metallbänder immer ultraschallgereinigt und in bestmöglichem Zustand aufgearbeitet.

guter Zustand:
Getragene Uhr, Band, wenn nicht aus Leder, dann mit üblichen geringen altersbedingten Spannungsverlusten, immer komplett in bestmöglichem Zustand aufgearbeitet.

ungetragen:
Uhr mit gewerblichem Vorbesitzer, aber absolut neuwertig, da niemals getragen, zum Beispiel aus Konzessionsauflösungen, Konvoluten vom Finanzamt, Geschäftsauflösungen.

Pflegehinweise

Damit Sie an Ihrer mechanischen Uhr lange Freude haben, finden Sie im Folgenden wichtige Informationen zur Pflege von mechanischen Uhren …

Inbetriebnahme:
Um eine Automatikuhr in Betrieb zu nehmen, sollten Sie die Uhr voll aufziehen. Das geschieht normal über die Krone. Dabei sind 40 Umdrehungen die Regel. Die Krone sollte also nicht immer vor- und zurückgedreht werden, sondern nur vorwärts!

Die Feder kann beim Aufziehen nicht – wie oft behauptet – überdreht werden, da sie bei modernen Automatikuhren durch eine Rutschkupplung geschützt ist.

Bei Uhren mit Handaufzug sollte die Uhr nur so lange aufgezogen werden, bis ein Widerstand spürbar wird.

Einstellen der Zeit des Datums:
Bevor Sie die Datumsschnellschaltung benutzen (meist ist es die erste Position, also einmal einrasten beim Herausziehen), sollten Sie die Krone ganz herausziehen, die Zeiger vorwärts über 12 Uhr drehen und dabei die Datumsanzeige beobachten. Springt das Datum um einen Tag weiter, so steht die Uhr anschließend auf "Vormittag". Ist es gerade Nachmittag, wenn Sie die Uhr einstellen, so müssen Sie zur Zeiteinstellung die Zeiger ein weiteres Mal über 12 Uhr drehen, also auf "Nachmittag".

Vorsicht!
Benutzen Sie niemals die Datumsschnellschaltung, wenn sich der Stundenzeiger zwischen 21:00 Uhr und 3:00 Uhr befindet, also in der oberen Hälfte des Zifferblattes. Drehen Sie niemals die Zeiger über 24:00 Uhr zurück. Die Benutzung der Datumsschnellschaltung kann in dieser Zeigerstellung zu einer Beschädigung des Uhrwerkes führen.

Lagerung:
Wenn Sie Ihre Uhr längere Zeit nicht tragen, dann sollte sie vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahrt werden. Anderenfalls kann das Zifferblatt (je nach Ausführung) vorzeitig altern. Bei „normaler“ Benutzung ist die Uhr nicht so häufig direktem Sonnenlicht ausgesetzt.

Ganggenauigkeit:
Sie können die Ganggenauigkeit Ihrer mechanischen Uhr bis zu einem gewissen Maß selbst beeinflussen.

Sie können die Ganggenauigkeit Ihrer mechanischen Uhr bis zu einem gewissen Maß selbst beeinflussen. Dazu ist es entscheidend, wie Sie die Uhr nachts ablegen.

Krone oben: die Uhr läuft langsamer, da sich die Unruh in einer hängenden Position befindet und der Widerstand größer ist.
Zifferblatt unten: die Uhr läuft schneller, da hier die geringste Reibung auftritt.
Beobachten Sie eine Weile das Gangverhalten Ihrer Uhr und probieren Sie die verschiedenen Positionen aus (auch Zifferblatt oben und Krone unten). Auf diese Weise sind Gangabweichungen von bis zu 3 Sekunden pro Tag möglich.

Service:
Nach ca. 3 - 5 Jahren sollten Sie Ihrer Uhr einen Service gönnen. Wenn die Uhr beginnt, stark vorzugehen, ist das z. B. ein Anzeichen für eine notwendige Durchsicht. Bei einem Service werden das Uhrwerk gereinigt und geölt und Verschleißteile gewechselt.

Waterproof - Wasserdichtigkeit und Schnäppchen-Batteriewechsel

Waterproof bedeutet, dass das Uhrgehäuse gegen Eindringen von Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt ist. Um eine Uhr unter der Dusche am Arm behalten zu können, sollte sie mindestens als "30 m wasserdicht" (bzw. 3 ATM) qualifiziert sein. Zum Schwimmen können es besser 50 Meter (5 ATM) sein. Tauchen sollte man mit einer Uhr nur, wenn der Hersteller eine Wasserdichtheit von mindestens 200 Metern (20 ATM) angibt.

Tipp: Schrauben Sie immer die Krone fest! Aber Vorsicht, bereits ein Schlag auf die Aufzugskrone kann die Dichtung verletzen. Auch ein "billiger" Batteriewechsel im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt kann teuer werden. Nur ein Fachgeschäft hat in der Regel die richtigen Qualitäts-Batterien, Dichtungen und ein Wasserdichtheitsprüfgerät – also alles, was gebraucht wird, damit Ihre Uhr wieder wasserdicht ist wie am Erstverkaufstag.

Pralle Sonne, Sauna und der Sprung ins Meer

Das hoch legierte und sündhaft teure Öl an den Lagerstellen des Uhrwerks verwandelt sich bei Hitze im Nu in eine undefinierbare Paste. Es besitzt dann keinerlei schmierende Eigenschaften mehr. Keine gute Voraussetzung für Gangpräzision! Das Gleiche passiert, wenn die Uhr längere Zeit in der prallen Sonne liegt. Und das Schlimmste für Ihre Uhr wäre in beiden Fällen ein anschließender Sprung ins kalte Wasser: Kein mechanisches Uhrwerk mag es, innerhalb einer Sekunde von 80 °C – so hoch kann die Temperatur im Innern des Gehäuses tatsächlich werden – auf 20 °C oder weniger abgekühlt zu werden.

Sonnenöl, Aftersun - Creme, Mückenlotion, Parfüm und Chlor

Ein falsch "behandeltes" Kautschukband trocknet in der Sonne förmlich aus, verblasst und wird innerhalb weniger Wochen hart und brüchig. Auch Benzin oder Verdünnung, starke Haushaltsreiniger und manche Hautpflegemittel greifen den geschmeidigen Naturstoff an. Billige "Kautschukbänder" aus industriell hergestelltem Kunststoff reagieren bereits auf gechlortes Schwimmbadwasser mit Farb- und Flexibilitätsverlust.

Wartung - Preiodischer Service

Wie jede Maschine ist auch ein Uhrwerk Verschleiß unterworfen und sollte regelmäßig „gewartet“ werden, spätestens alle drei bis vier Jahre. Bei einem "großen Kundendienst" werden nicht nur das Uhrwerk gereinigt und frisch geschmiert. Es werden auch ausgehärtete Dichtungen ersetzt und auf Wunsch das Glas und Gehäuse aufgearbeitet. Ihre "alte" Uhr wird Ihnen wie neu erscheinen. – Erfragen Sie unsere Preise für Ihre Uhr, ganz gleich, ob sie bei uns erworben wurde oder nicht. Wir helfen Ihnen gern.

Mountenbiking, Golf, Tennis und Squash

Rüttelattacken auf Asphalt sind Gift für die kleinen Rädchen und Federchen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in rascher Folge wiederholte Schläge in vertikaler Richtung den größten Schaden anrichten – und genau das passiert beim Fahrradfahren. Ebenfalls gefährlich für mechanische Uhrwerke sind sportliche Betätigungen wie Squash oder Tennis. Golf mögen speziell Uhren mit automatischem Aufzug nicht. Kurzum: Alle Sportarten können Ihrer Uhr schaden, bei denen das Handgelenk heftige Bewegungen vollführt.

Auch ein "Ewiger Kalender" läuft nicht ohne Aufziehen

Nur die Kalenderfunktion ist "ewig", nicht das Uhrwerk. Zwar ist es spätestens beim nächsten planmäßigen Ausfall des Schaltjahres (im Jahr 2100) mit der Ewigkeit vorbei, aber ein Uhrwerk muss schon sehr viel früher aufgezogen werden, meist nach 48 Stunden.

Vorsicht: Wenn Ihr Ewiger Kalender einmal stehen geblieben ist, betätigen Sie die Korrekturdrücker nicht zwischen 22 Uhr und 2 Uhr. Um Mitternacht herum stehen alle Kalendermechanismen (winzige Räder, Sperrklinken und Federn) im Eingriff und können durch Kraftzufuhr von außen leicht beschädigt werden. Eine Reparatur ist fast immer schmerzhaft teuer und kann Monate dauern.

Lederbänder

Armbänder aus Leder halten nicht ewig und bilden nach einiger Zeit einen Nährboden für Bakterien aller Art. Wie gute Schuhe sollte man auch edle Lederarmbänder nicht jeden Tag tragen. Vielmehr brauchen sie die Möglichkeit, sich "auszuruhen" und die am Handgelenk aufgesaugte Feuchtigkeit auszudünsten.

Selbst wenn Armbänder angeblich "wasserfest" sind, bis auf ganz teure handgefertigte "full-Aligator-cut" Lederbänder, nimmt man sie besser nicht mit ins Wasser.

Billige "Krokobänder" aus industriell hergestelltem Schweine - oder Kalbsleder reagieren bereits auf gechlortes Schwimmbadwasser mit Farb- und Flexibilitätsverlust oder Ablösung der aufgebrachten Reptiloptik.

Zwei- bis dreimal pro Jahr können Sie Ihre Lederbänder mit einer ausrangierten Zahnbürste und einem Tropfen Spülmittel von Schmutz und Fett befreien, dabei aber nicht durchnässen. Danach tupfen Sie die Bänder ab und lassen sie langsam trocknen (niemals auf der Heizung). Anschließend sollten Sie Ihre Lederbänder mit ein wenig handelsüblicher Lederpflege behandeln.

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